Der Kurzurlaub ist in Verruf geraten - zu Recht?

Galt es bis vor Kurzem noch als hip, so oft wie möglich übers Wochenende eine Städtereise in eine der angesagten Metropolen Europas zu unternehmen (der Boom der Billigflieger macht es zunehmend bezahlbar), so sieht die Lage seit Beginn der Klimadebatte auf einmal grundlegend anders aus: Immer häufiger muss man sich dafür rechtfertigen, "mal eben übers Wochenende" nur zum Shopping oder für Konzert- und Kulturveranstaltungen eine Städtereise zu unternehmen. Aber zu Recht? Ist der Kurzurlaub wirklich so klimaschädlich? Und vor allem: Wie sieht es aus mit Busreisen, die vielfach als ökologischte Form des Reisens bezeichnet werden.

  • Wie stehen Busreisen im Vergleich zu anderen Verkehrsmittel in ökologischer Hinsicht da?
  • Was ist überhaupt vom Trend zum Zweit- und Dritturlaub zu halten?
  • Gibt es überhaupt so etwas wie "umweltgerechtes Reisen"?
  • Worauf sollte ich achten, wenn ich bei meiner Busreise die Umwelt nicht über Gebühr belasten will?

Busreisen - welche Emissionen sind zu untersuchen?

Wenn man sich mit der Umweltverträglichkeit von Busreisen beschäftigt, merkt man schnell, dass es nicht nur um den derzeit viel diskutierten CO2-Ausstoß geht. Der gesamte Schadstoffausstoß von Busreisen ist zu beachten, und, da es sich um Dieselfahrzeuge handelt, sind auch die Feinstaubemissionen zu betrachten. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie viel Lärm (eine der schlimmsten Umweltbelastungen des Menschen) durch Busreisen erzeugt wird und welche Fläche von Busreisen beansprucht wird.

 

Busreisen im Vergleich mit anderes Verkehrsmitteln

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